Was ist eine Infrarotsauna?

Januar 25, 2011

Infrarotsauna

Die herkömmliche Sauna sollte den meisten unter uns ein Begriff sein. Hierbei wird ein Ofen erhitzt, der wiederum die Luft erhitzt und dafür sorgt, dass wir schwitzen müssen. Das reinigt nicht nur die Haut, sondern steigert auch die natürlichen Abwehrkräfte, wenn man denn regelmäßig sauniert. Auch eine Infrarotsauna lässt unseren Körper schwitzen, lediglich die Bestrahlungsart ist eine gänzlich andere.

Das durch verschiedene Strahler erzeugte Infrarotlicht dringt direkt in unseren Körper ein und regt dort sowohl Durchblutung als auch Stoffwechsel an. Die Raumtemperatur ist dabei vergleichsweise geringer und belastet den Kreislauf nicht. Folglich eignet sich die Infrarotsauna gerade für  wärmeempfindliche Personen. Auch bei Grippesymptomen ist grundsätzlich nichts gegen die Anwendung einzuwenden. Im Zweifelsfall sollten Sie aber zunächst Ihren Hausarzt aufsuchen.

Infrarotkabinen erreichen Temperaturen zwischen 35 und 50 Grad Celsius. Zum Vergleich: In finnischen Saunen herrschen meist doppelt so hohe Temperaturen vor. Als Faustregel lässt sich feststellen, dass sich der Anwender am wohlsten fühlt, wenn die Raumtemperatur recht niedrig und die Strahlungsintensität wiederum höher ausfällt.

Eine Infrarotsauna kann an jede 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden und eignet sich daher insbesondere für den Heimgebrauch. Dabei werden pro Stunde zwischen 1,2 und 2,5 Kilowatt verbraucht. Der letzte Wert variiert je nach Größe der Kabine sowie Anzahl und Art der Strahler. Größe ist ein gutes Stichwort, denn für eine Infrarotsauna ist ein Quadratmeter meist schon ausreichend.

Inzwischen werden auch Modelle mit integriertem Soundsystem ausgeliefert, um das Saunaerlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten. Ebenso gibt es Farbspielereien, die ebenfalls eine heilende und meditative Wirkung haben sollen.